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2G-Regeln in NRW: Wüst kündigt Zugangsbeschränkungen für Nicht-Immunisierte in NRW an
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2G-Regeln in NRW: Wüst kündigt Zugangsbeschränkungen für Nicht-Immunisierte in NRW an

NRW will dem bedrohlichen Anstieg der Corona-Infektionszahlen nicht länger zuschauen: Schon vor der Bund-Länder-Runde zur Bewältigung der Lage beschließt das Landeskabinett 2G im Freizeitbereich.

Veröffentlicht: Dienstag, 16.11.2021 14:35

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Thorsten Ortmann
2G Regel in NRW kommt: Corona Update 16. November
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Freizeitbereich in NRW nur noch mit 2G - teils 2G plus

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(dpa) - Wegen stark steigender Corona-Zahlen sollen in Nordrhein-Westfalen im Freizeitbereich Zugangsbeschränkungen für Erwachsene eingeführt werden, die nicht geimpft oder genesen sind. Das hat Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in Düsseldorf angekündigt. In besonders sensiblen Bereichen soll sogar 2G plus gelten - also aktuelle Tests auch für Geimpfte und Genesene. Dies betreffe unter anderem Karnevalssitzungen, sagte Wüst.

In dieser Woche beraten zahlreiche weitere Spitzengremien im Bund und im Land über die angespannte Corona-Lage: An diesem Mittwoch unterrichtet Wüst den NRW-Landtag in einer Sondersitzung über seinen Corona-Kurs. Am Donnerstag beraten die Ministerpräsidenten der Länder gemeinsam mit der geschäftsführenden Kanzlerin Angela Merkel (CDU) über ein einheitliches Vorgehen. NRW hat den Vorsitz der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK). Ebenfalls am Donnerstag stimmt der Bundestag über eine Reform des Infektionsschutzgesetzes ab. Für Freitag ist dazu eine Sondersitzung des Bundesrates geplant.

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Kritik von der FDP an 2G-Plänen, auch von der Opposition

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Wüst hatte sich bereits in der vergangenen Woche dafür ausgesprochen, dass Bund und Länder sich bei der MPK möglichst auf einen gemeinsamen "Fahrplan für die Wintermonate" verständigen. Dazu sollte aus seiner Sicht eine 2G-Regelung im Freizeitbereich gehören sowie eine 3G-Regelung am Arbeitsplatz. Vom kleinen Regierungspartner in der NRW-Koalition, der FDP, war zunächst Kritik an den Plänen laut geworden. Oppositionsführer Thomas Kutschaty (SPD) forderte Wüst daraufhin auf, sich in dieser "bedrohlichen Situation" durchzusetzen und von seiner Richtlinienkompetenz Gebrauch zu machen.

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