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200 kranke Bäume müssen in Viersen weg
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200 kranke Bäume müssen in Viersen weg

Im Rintger Bruch in Viersen müssen rund 200 kranke Eschen gefällt werden. Die Stadt nennt Sicherheitsgründe und verweist auf das Eschentriebsterben.

Veröffentlicht: Mittwoch, 17.06.2026 07:30

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Rund 200 Eschen im Rintger Bruch betroffen

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Im Naturschutzgebiet Rintger Bruch in Viersen müssen derzeit viele kranke Bäume entfernt werden. Nach Angaben der Stadt handelt es sich um rund 200 Eschen, die stark geschädigt oder bereits abgestorben sind. Die Arbeiten laufen seit Dienstag, 16. Juni 2026. Ursache ist laut Stadt das europaweit verbreitete Eschentriebsterben. Dabei handelt es sich um eine Baumkrankheit, die durch den Pilz Hymenoscyphus fraxineus ausgelöst wird.

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Stadt verweist auf Sicherheitsrisiken

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Die Krankheit schwächt die Bäume nach Angaben der Verwaltung erheblich. Dadurch können zusätzliche Schäden durch andere Pilze und Insekten entstehen. Äste können abbrechen, außerdem verlieren die Bäume ihre Standfestigkeit. Die Stadt begründet die Fällungen deshalb mit ihrer Verkehrssicherungspflicht. Geschützt werden sollen damit vor allem Menschen, die dort spazieren gehen oder mit dem Fahrrad unterwegs sind.

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Arbeiten nur in einem Sicherheitsstreifen

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Nach Angaben der Stadt beschränken sich die Arbeiten auf einen Sicherheitsstreifen entlang des Beckerswegs sowie an Rad- und Waldwegen. Die Kernbereiche des Naturschutzgebietes sollen unangetastet bleiben. Diese Flächen sollen sich weiter natürlich entwickeln können. Außerdem bleiben geeignete Einzelbäume als sogenannte Habitatbäume stehen. Sie bieten laut Stadt weiter Lebensraum für verschiedene Tierarten.

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Krankheit ist europaweit verbreitet

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Die Stadt verweist darauf, dass das Eschentriebsterben nicht nur in Viersen ein Problem ist. Die Krankheit ist europaweit verbreitet und betrifft vielerorts Eschenbestände. Im Rintger Bruch müssen nun vor allem die Bäume entfernt werden, die als nicht mehr standsicher gelten. Damit soll verhindert werden, dass Menschen auf den Wegen im Naturschutzgebiet gefährdet werden. Die eigentlichen Kernzonen des Schutzgebiets bleiben davon laut Stadt ausgenommen.

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