17.08.2017 14:34

POL-VIE: Viersen: Nach Brandstiftung: Tatverdächtiger ist einstweilig untergebracht

 
Viersen: (ots) - -gemeinsame Presseerklärung von
Staatsanwaltschaft Mönchengladbach und Polizei Viersen- Wie berichtet
(Meldung 1025 vom 16.08.2017), brannte am Mittwochmorgen ein
Einfamilienhaus auf der Königsberger Straße in Viersen. Das Haus
wurde nach ersten Feststellungen der Kriminalpolizei von innen in
Brand gesetzt. Der 33-jährige Hausbewohner steht in dringendem
Verdacht, diese Tat sowie zwei weitere Brandlegungen in Viersen
begangen zu haben. Dabei handelte es sich um den Brand einer
Gartenlaube in Viersen-Ummer in der Nacht zu Dienstag (Meldung 1018
vom 15.08.2017) sowie eine versuchte Brandstiftung vom 13.08. in
Viersen. Hier war am Sonntag auf der Bleichstraße versucht worden,
ein Haus mittels Brandbeschleuniger von außen anzustecken. Es
entstand glücklicherweise nur leichter Sachschaden. Ob der Viersener
für weitere Taten in Frage kommt, müssen die weiteren Ermittlungen
ergeben. Er wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach
am Donnerstagvormittag dem Haftrichter vorgeführt. Da aufgrund der
psychischen Verfassung des Beschuldigten dringende Gründe für die
Annahme vorhanden sind, dass der Viersener diese drei konkret
vorwerfbaren schweren Brandstiftungen im Zustand der
Schuldunfähigkeit oder verminderten Schuldfähigkeit begangen haben
könnte, ordnete das Gericht heute die Unterbringung des Mannes in
einem psychiatrischen Krankenhaus an, da dies die öffentliche
Sicherheit erfordert. Die Ermittlungen dauern an./ah (1034)




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