Nachrichten vom 17.10.2018

Meerbusch

Ursache für Zugunglück liegt vor

Knapp elf Monate nach dem Zugunglück in Meerbusch-Osterath gibt es ein Gutachten zur Ursache. Demnach waren die Fehler zweier Fahrdienst-Leiterinnen für den Unfall verantwortlich.

Laut der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft haben beide Frauen mehrfach falsche Zugnummern durchgegeben. Besonders gravierend sei gewesen, bei der Freigabe der Strecke nicht den Befehl gegeben zu haben, langsam auf Sicht zu fahren. In der Folge war der RE7 auf dem Weg nach Krefeld auf einen Güterzug geprallt. Die Kollision hätte verhindert werden können, heißt es von der Staatsanwaltschaft. Bei dem Zugunglück Ende letzten Jahres waren etwa 50 Menschen verletzt worden - Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung laufen.
 
 

Brüggen/Niederkrüchten

Gemeinden erhalten Geld vom Land NRW

Die Gemeinden Brüggen und Niederkrüchten können sich über finanzielle Unterstützung vom Land freuen. Sie stammt aus dem neuen Dorferneuerungsprogramm des NRW-Heimatministeriums. Mehr als 300.000 Euro erhalten die Gemeinden, um ihren dörflichen Charakter aufrechtzuerhalten.

Neue Stellplätze und viele neu gepflanzte Bäume - dafür sollen unter anderem die finanziellen Hilfen in Niederkrüchten bereitgestellt werden. Rund 55.000 Euro sind für den Dorfplatz an der Kirchstraße vorgesehen, um ihn barrierefrei umzubauen. Die Bauarbeiten sollen im Februar beginnen und im Juni nächsten Jahres abgeschlossen werden. Brüggen erhält den Höchstförderbetrag von 250.000 Euro. Mit dem Geld soll der Bischof-Dingelstad-Platz in Bracht neu asphaltiert und barrierefrei werden. Ein genauer Termin für den Baubeginn wird noch festgelegt.
 
 

Mönchengladbach/Viersen

Anklage gegen mutmaßlichen Messerstecher

Im Juni wurde eine 15-Jährige im Viersener Casinogarten erstochen - jetzt ist Anklage gegen ihren Ex-Freund erhoben worden. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 17-Jährigen vor, das Mädchen heimtückisch und aus niedrigen Beweg-Gründen getötet zu haben. Sie hatte sich gut eine Woche zuvor von ihm getrennt. Er habe gehört, sie habe einen neuen Freund. Daraufhin soll er beschlossen haben, sie umzubringen. Ob die Anklage zugelassen wird, muss noch vom Landgericht Mönchengladbach entschieden werden.
 
 

Shanghai/Mönchengladbach

Borussia Mönchengladbach eröffnet Büro in China

Borussia Mönchengladbach will die Chinesen für den Fußball begeistern. Dazu hat der Klub jetzt ein Büro in Shanghai eröffnet. Von dort aus will die Borussia nicht nur ihren Bekanntheitsgrad in China steigern, sondern auch Fußball-Aufbauarbeit leisten. Zwei Trainer des Vereins arbeiten vor Ort bereits mit Schülern und Sportlehrern. Es ist das erste Auslandsbüro von Borussia Mönchengladbach. Da der Vereinsname für Chinesen schwierig auszusprechen ist, nennt sich der Fußball-Bundesligist in China „Mén Xìng“.
 
 

Nettetal

Weitere Intressenten für VeNeTe

In Nettetal-Kaldenkirchen gibt es für das Gewerbegebiet unter dem ehemaligen Namen VeNeTe weitere Interessenten. Nach Angaben der Stadt liegt ein Bauantrag für eine Systemgastronomie vor - also zum Beispiel für ein Fast-Food-Restaurant. Erst vor Kurzem war es der Stadt gelungen, einen noch größeren Investor zu finden. Auf einer Fläche von sechs Hektar soll ein Lager für Bad- und Küchenartikel gebaut werden. Die Eröffnung ist für Ende kommenden Jahres geplant. Dadurch entstehen 150 Arbeitsplätze.
 
 
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  • 07:30h (17.10.2018)