Nachrichten vom 23.01.2018

Krefeld/Kreis Viersen

Immer mehr Autos auf unseren Straßen

Die Niederrheiner haben sich im vergangenen Jahr mehr neue Autos geleistet. Beim Straßenverkehrsamt in Krefeld wurden 10.400 Neuwagen angemeldet. Das sind 1.600 mehr als im Vorjahr.

Auch die Menschen im Kreis Viersen hielten sich beim Autokauf nicht zurück. Genau 8.600 Neuwagen wurden letztes Jahr zugelassen und damit in etwa genauso viele wie im Vorjahr. Immer beliebter wird für viele dabei das Kennzeichen "KK" für den ehemaligen Kreis Kempen-Krefeld. Aktuell fahren damit mehr als 40.000 Autofahrer durch die Gegend. Auch Elektroautos sind langsam im Kommen. Ende vergangenen Jahres waren im Kreis Viersen 115 E-Autos zugelassen – fast doppelt so viele wie ein Jahr zuvor.
 
 

Krefeld

Rhein-Pegel steigt wieder an

Der Krefelder Hafen erwartet das zweite Hochwasser in diesem Jahr. Aktuell steht der Pegel in Uerdingen bei 8,13 m. Laut Prognosen wird er bis morgen noch weiter steigen.

Knapp drei Wochen ist das Jahr alt - und trotzdem ist es schon das zweite Hochwasser. Das nervt, sagt der Krefelder Hafen. Gerade erst hatte der Hafen die Aufräumarbeiten an der Unteren Werft in Auftrag gegeben - die werden jetzt erstmal wieder verschoben. Pegelstände bis zu 8-einhalb Metern werden in Uerdingen erwartet. Immerhin: Die wirtschaftlichen Ausfälle halten sich in Grenzen, heißt es vom Krefelder Hafen. Das Rheintor in Uerdingen war außerdem noch vom letzten Hochwasser geschlossen.
 
 

Kempen/Tönisvorst

100 Interessierte bei Amprion-Termin

Die geplante Stromautobahn von der Nordsee bis an den Niederrhein weckt großes Interesse. Über 100 Anwohner kamen gestern zu den ersten Infoveranstaltungen nach Kempen und Vorst.

Vor allem Landwirte wollten sich über die Stromautobahn informieren. Immerhin soll sie in Kempen und Vorst vor allem unter Feldern herlaufen. Viele waren dann aber erstmal verwirrt: Statt der klassischen Infovorträge hatte der Netzbetreiber Amprion lediglich Infomaterial ausgelegt. Nur wenige Ansprechpartner waren vor Ort. Die Landwirte mussten sich ihre Informationen also selbst zusammensuchen. Dafür gab es nicht nur Lob, insgesamt war die Stimmung aber noch entspannt. Immerhin steht die endgültige Trasse für die Stromautobahn noch gar nicht fest.
 
 

Viersen

Warnung vor ausgebüxten Wildschweinen

Niederrheiner sollten beim Spaziergang auf den Süchtelner Höhen vorsichtig sein: Nach dem Sturmtief Friederike warnt die Stadt Viersen nicht nur vor herabstürzenden Ästen, sondern auch vor freilaufenden Wildschweinen. Es hat sich herausgestellt, dass aus dem Wildgehege doch einige Tiere durch die zerstörten Zäune ausgebüxt sind. Ein Keiler wurde am Hohen Busch erlegt, als er Spaziergänger bedrohte. Die Stadt hatte die entlaufenen Wildschweine zum Jagen freigegeben.
 
 

Willich

Vandalen wüten jetzt auch in Willich

Im Kreis Viersen sind weiter Vandalen unterwegs. Die Unbekannten ließen diesmal ihre blinde Zerstörungswut an mehreren Stellen in Willich aus: Am Freizeitbad "De Bütt" warfen sie am Wochenende alle Mülleimer um und beschädigten mehrere Fensterscheiben des Gebäudes. Darüber hinaus zerstörten die Täter die Wartehäuschen an der Bushaltestelle "Willich Kirche". Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen. Zuletzt hatte es in Viersen und Dülken mehrere Vandalismusfälle gegeben. Auch hier gibt es weiter keine Spur von den Tätern.
 
 
Am Morgen
Nachricht schreiben
Wetter
6°C - 10°C
Krefeld
Verkehr
A30 3 km
Rheine Richtung Osnabrück
 
Lokalnachrichten hören
  • 07:30h (23.1.2018)