Nachrichten vom 18.01.2018

Krefeld/Kreis Viersen

Orkantief: Feuerwehren im Dauereinsatz

Sturmtief "Friederike" hat den Niederrhein gerade fest im Griff. Die Feuerwehren müssen sich um umgestürzte Bäume, lose Dachziegel und umgewehte Autos kümmern. Die Deutsche Bahn hat den Zugverkehr am Niederrhein und in ganz NRW komplett eingestellt. In Krefeld fährt gerade zum Beispiel die Straßenbahnlinie 044 zwischen Hüls und Krefeld-Rheinhafen nicht, weil eine Oberleitung beschädigt ist. Wegen des Sturms fällt an einigen Schulen der Unterricht aus. Dazu zählen zum Beispiel die Gesamtschule, die Realschule und die Hauptschule in Kempen. Die Sturmwarnung gilt noch bis heute Abend.
 
 

Krefeld/Kreis Viersen

Mehr Multikulti in Kitas

In den Kitas in Krefeld und im Kreis Viersen steht "Multikulti" immer mehr an der Tagesordnung. Nach einer neuen Landesstatistik hatten zuletzt 5.000 Kinder in den Kitas ausländische Wurzeln. Das sind 600 mehr als im Jahr 2013. Mittlerweile hat jedes dritte Kind mindestens ein Elternteil aus dem Ausland. Viele dieser Familien sprechen zuhause auch kein Deutsch. Damit liegt der Niederrhein leicht über dem landesweiten Durchschnitt. Die wenigsten Kita-Kinder aus Zuwandererfamilien gibt es im Kreis Coesfeld.
 
 

Willich

Erste Bürgerwerkstatt zur Schiefbahner Zukunft

In Willich-Schiefbahn geht es am Abend um die Zukunft des Stadtteils. Die Stadt lädt zur ersten Bürgerwerkstatt ein. Bei einem Vorbereitungstreffen im November mit Anwohnern aus Schiefbahn wurden schon verschiedenen Themen angesprochen - wie etwa Mobilität, günstiges Wohnen oder auch eine Fußgängerzone. Auf diese Themen soll jetzt genauer eingegangen werden. In einem nächsten Schritt sollen sich dann Arbeitsgruppen bilden. Die Bürgerwerkstatt beginnt um 18 Uhr in der Kulturhalle Schiefbahn.
 
 

Krefeld/Kreis Viersen

Sturmwarnung für den Niederrhein

Orkantief Friederike stürmt heran. In Krefeld und im Kreis Viersen sind bis zum Abend Sturmböen von bis zu 130 Stundenkilometer möglich. Eltern fragen sich deshalb, ob ihre Kinder zur Schule müssen. Linda Molitor aus der Welle-Niederrhein-Nachrichtenredaktion, auch du hast dich mit der Frage näher beschäftigt. Wie ist es denn jetzt - müssen die Kids zur Schule oder nicht?

Also, das NRW-Schulministerium sagt: Bei einem extremen Wetter entscheiden die Eltern selbst, ob der Schulweg für ihre Kinder zumutbar ist. Bleiben Kinder zuhause, müssen Eltern die Schule darüber informieren. Die Schulen öffnen grundsätzlich wie üblich. Wer heute auf den Wochenmarkt gehen wollte zum Einkaufen, kann gleich zuhause bleiben. In Tönisvorst hat die Stadt die Wochenmärkte in St. Tönis und Vorst aus Sicherheitsgründen abgesagt. Auch ein Spaziergang durch den Wald wäre heute sicher keine gute Idee. Die Feuerwehren bei uns warnen ausdrücklich davor. Der Krefelder Zoo und das Freilichtmuseum Grefrath bleiben den ganzen Tag vorsorglich geschlossen. Auch die Deutsche Bahn stellt sich wegen der Sturmwarnung auf Probleme ein.
 
 

Krefeld/Kreis Viersen

Güterzüge rauben Anwohnern den Schlaf

Entlang der Bahnstrecken am Niederrhein ist es den Anwohnern noch immer viel zu laut. Das bestätigt einmal mehr der erste Teil des neuen Lärmaktionsplans des Eisenbahn-Bundesamtes. An dem konnten sich die Anwohner beteiligen.

Fahrgeräusche, Bremsgeräusche und das Quietschen in den Kurven - das nervt die Anwohner bei uns am meisten - auch in der Nacht. Aus Krefeld füllten rund 60 Anwohner einen Fragebogen aus, im Kreis Viersen mehr als 220. Der Großteil von ihnen leidet hauptsächlich unter dem Güterverkehr. Dass die Waggons durch technische Verbesserungen zuletzt leiser geworden sind, konnte kaum einer bestätigen. Nächste Woche Mittwoch beginnt die zweite Phase des Lärmaktionsplans. Dann können Anwohner eine Rückmeldung zu den bisherigen Ergebnissen geben.
 
 

Krefeld

Aktionsbündnis bemängelt erneut schlechte finanzielle Situation

Bund und Länder sollen über einen Fonds die Altschulden armer Kommunen wie Krefeld übernehmen. Das fordert das Aktionsbündnis "Für die Würde unserer Städte", zu dem auch Krefeld gehört. Das Bündnis rechnet damit, dass die Schere zwischen armen und reichen Städten irgendwann noch weiter auseinander klafft. Das würde der Demokratie schaden. Die Lebensverhältnisse müssten deshalb dringend angepasst werden. Allein könnten das die Städte nicht schaffen.
 
 

Krefeld

Auto fährt Kind um und rast davon

Ein Sechsjähriger ist in Uerdingen von einem Auto angefahren worden - der Wagen fuhr danach einfach weiter. Der Junge brach sich bei dem Zusammenprall am Abend das Bein, teilte die Krefelder Polizei mit. Das Kind wollte an der Bahnhofstraße über eine Kreuzung laufen. Dabei wurde es von dem Auto erfasst und stürzte. Der Autofahrer oder die Autofahrerin gab Gas und fuhr davon, ohne dem verletzten Jungen zu helfen. Die Polizei sucht nun nach Unfallzeugen und einem silbernen VW Polo mit Krefelder Kennzeichen.
 
 

Viersen

Bisher keine Spur von den Vandalen

Wieder haben Vandalen in Viersen zugeschlagen. Diesmal haben die Unbekannten ein gerade erst repariertes Wartehäusen an der Haltestelle "Seilerwall" zerstört, teilte die Polizei mit. Die Verglasung dieses Häuschens war Ende letzter Woche schon einmal eingeschlagen worden. In der Vergangenheit hatte es in Viersen und Dülken schon mehrere Vandalismusfälle gegeben. Das Ordnungsamt führt zwar verstärkte Kontrollen durch und auch die Polizei ermittelt - Hinweise auf den oder die Täter gibt es bislang aber nicht.
 
 

Viersen

Service-Center öffnet später

Das Service-Center im Viersener Rathaus öffnet heute später als gewohnt. Statt um 8 Uhr macht es Center erst um 9 Uhr auf. Der Grund sind die Arbeiten zur Umgestaltung des Zugangsbereichs. Das Service-Center ist weiterhin vom Foyer aus über das Atrium zu erreichen.
 
 
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  • 11:30h (18.1.2018)