Nachrichten vom 21.09.2017

Krefeld/Kreis Viersen

Einwohnerzahl am Niederrhein steigt

Der Niederrhein hat bei der Zahl der Einwohner im vergangenen Jahr weiter zugelegt. Damit liegen Krefeld und der Kreis Viersen im landesweiten Trend.
In Krefeld haben Mitte vergangenen Jahres 226.000 Menschen gelebt. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Plus von mehr als 1.000. Der Kreis Viersen steuert langsam aber sicher auf die nächste große Marke zu. Rund 299.000 Menschen waren im vergangenen Jahr gemeldet – auch das ist etwas mehr als vorher. Die meisten Einwohner hat mit Abstand nach wie vor Viersen, gefolgt von Willich und Nettetal. Kleinste Kommune mit knapp 15.000 Einwohnern bleibt Grefrath.
 
 

Krefeld

DGB kritisiert Regelung für verkaufsoffene Sonntage

Die verkaufsoffenen Sonntage am Niederrhein sorgen erneut für Diskussionen. Die neue NRW-Landesregierung will die Regelung für die Shoppingtage nächstes Jahr lockern. Dafür gibt es vom Deutschen Gewerkschaftsbund in Krefeld Kritik.

Die Einzelhändler in Krefeld freuen sich auf insgesamt 13 verkaufsoffene Sonntage in der Innenstadt, Fischeln, Hüls und Uerdingen. Die Gewerkschafter vom DGB ärgern sich. Der Sonntag sei aus verfassungsrechtlicher Sicht ein Ruhetag - nur weil der Umsatz steigen muss, könne das nicht einfach weggewischt werden, heißt es. Nächstes Jahr will die neue Landesregierung nicht nur mehr verkaufsoffene Sonntage erlauben - in Zukunft sollen sie auch nicht mehr an ein Event in der Stadt geknüpft sein.
 
 

Niederrhein

Maisernte beginnt früher als sonst

Die Landwirte am Niederrhein haben bereits mit der Mais-Ernte begonnen. Der Startschuss fiel in diesem Jahr früher als sonst. Viele Landwirte haben sich für eine früh reifende Sorte entschieden, weil sie letztes Jahr aufgrund der starken Regenfälle große Ausfälle hatten. Doch dieses Mal scheinen sie mehr Glück zu haben: Auch das Sturmtief Sebastian hat in vergangenen Woche nur wenig Schäden angerichtet. Das sagte uns ein Sprecher der Kreisbauernschaft Krefeld-Viersen. In unseren Nachbarkreisen Kleve und Wesel waren dagegen Dutzende Hektar Mais umgefegt worden.
 
 

Kreis Viersen

Förderung für technische Schulprojekte

Solarenergie erforschen oder Roboter programmieren - schon früh werden Schüler im Kreis Viersen mit solchen Projekten gefördert. Damit das auch in Zukunft möglich ist, fördert die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises die Aktionen mit 43.000 Euro. Durch die Experimente in der Schule würden die Schüler für technische Berufe begeistert, heißt es von der WFG. In diesem Jahr haben bisher fast 700 Schüler an 38 verschiedenen Projekten teilgenommen.
 
 

Krefeld/Kreis Viersen

Netto-Einkommen weiter gestiegen

Die Menschen am Niederrhein können von Jahr zu Jahr mehr Geld ausgeben. Das verfügbare Einkommen ist in Krefeld zuletzt auf 20.800 gestiegen. Das sind - laut einer aktuellen Statistik des Landes - 1.000 Euro mehr als im Jahr 2011. Im Kreis Viersen hatte jeder Einwohner rein rechnerisch ein Durchschnittseinkommen von gut 22.000 Euro netto. Auch das ist ein deutliches Plus. Am besten verdienen die Menschen in Kempen, Willich und Tönisvorst; die niedrigsten Einkommen haben die Viersener und Nettetaler.
 
 

Niederrhein

Lkw-Waage auf maroder A40-Rheinbrücke erst 2018

Die geplante Lkw-Sperre an der maroden A40-Rheinbrücke bei Duisburg-Neuenkamp kommt erst im nächsten Jahr. Der Landesbetrieb Straßen.NRW sucht seit dieser Woche nach einer passenden Firma, die das Vorhaben umsetzen kann. Arbeiter haben an der Rheinbrücke schon Test-Messungen durchgeführt. Dabei fielen immer wieder überladene LKW auf. Die sollen künftig durch eine Waage erkannt und abgeleitet werden. Die A40-Rheinbrücke musste im August wegen Schäden für zwei Wochen gesperrt werden.
 
 

Krefeld/Höxter

Spur vom "Horrorhaus" führt nach Krefeld

Ein 43-jähriger Mann aus Krefeld soll im sogenannten Horrorhaus von Höxter eine riesige Drogenplantage mit aufgebaut haben. Er und elf weitere Tatverdächtige wurden gestern festgenommen. Neben der Kriminalpolizei Bielefeld war auch eine Spezialeinheit im Einsatz.

Im Horrorhaus von Höxter sollen einst jahrelang Frauen gefoltert worden sein. Nach dem Eigentümerwechsel Anfang dieses Jahres wurde es dann offenbar für den Drogenanbau genutzt. Die Ermittler fanden im Haus mehr als 1.000 Cannabis-Pflanzen. Der 43-jährige Krefelder scheint laut Polizei die rechte Hand des mutmaßlichen Hauptverantwortlichen gewesen zu sein. Die Staatsanwaltschaft will Haftbefehle gegen die Bandenmitglieder beantragen. Dem Zugriff waren wochenlange Ermittlungen im Drogenmilieu vorausgegangen.
 
 

Krefeld

Pilotprojekt für Flüchtlinge

In Krefeld ist ein Pilotprojekt gestartet, um Flüchtlinge besser in den Arbeitsmarkt zu vermitteln. An diesem Konzept hat die Stadt unter anderem mit dem Jobcenter, den Wohlfahrtsverbänden und der IHK mehr als ein Jahr lang gearbeitet. Sie alle wollen bei dem Thema künftig enger zusammenarbeiten.

Bisher war das Problem: Jede Organisation macht Aktionen für sich, ohne sich mit anderen abzustimmen. Die Lösung heißt nun: Laufmappen. In denen wird der Integrationsprozess eines Flüchtlings dokumentiert, damit jeder auf dem aktuellen Stand ist. Außerdem sollen Sprachkurse und Berufspraktika nahtlos ineinander übergehen. Krefeld ist eine von bundesweit vier Kommunen, die dieses Konzept mit der Bertelsmann Stiftung erproben. In Krefeld ist es für zirka 2.500 dauerhaft bleibende Flüchtlinge gedacht.
 
 

Kreis Viersen/Krefeld

"Hotel Mama" bleibt länger geöffnet

"Hotel Mama" ist im Kreis Viersen immer noch beliebt. Das belegen aktuelle Zahlen des Landesamtes für Statistik. Rund zwei Drittel der Erwachsenen unter 25 Jahren wohnen noch zuhause bei den Eltern. Das sind 18.000 junge Menschen. Generell bleiben junge Erwachsene auf dem Land länger bei den Eltern wohnen, heißt es. Allerdings ziehen viele wegen Studium oder Ausbildung in eine Großstadt. So ist in Krefeld nur jede zweite junge Erwachsene noch ein Nesthocker; die anderen haben sich bereits eine eigene Wohnung gemietet.
 
 

Kreis Viersen/Krefeld

Mehr als 90 Prozent der Haushalte haben schnelles Internet

Am Niederrhein ist das Internet besser ausgebaut als gedacht. Das zeigt zumindest eine aktuelle Statistik des Landes. Demnach können mehr als 90 Prozent der Haushalte in Krefeld, Viersen und Tönisvorst schnelles Internet nutzen. Hier stehen mindestens 50 MBit pro Sekunde zur Verfügung. In Kempen, Willich und Nettetal gilt das für weniger als 90 Prozent der Haushalte, aber trotzdem liegen sie noch über dem landesweiten Durchschnitt. Grefrath und Niederkrüchten etwa haben noch keine ausreichende Breitbandversorgung.
 
 

Eishockey

KEV empfängt Fischtown Pinguins Bremerhaven

Die Krefeld Pinguine müssen heute Abend zum fünften Liga-Spiel antreten. Vor heimischer Kulisse geht es gegen die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven. Damit empfängt der Tabellen-Zehnte den Tabellen-Elften. Erstes Bully im König-Palast ist um 19.30 Uhr.
 
 
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