TOP-THEMA: VW-Skandal

Bei VW tut´s gerade richtig weh: Der Abgas-Skandal sorgt für einen riesigen Image-Schaden, sinkende Börsenwerte und weniger verkaufte Autos. Auch bei uns am Niederrhein sind viele Autofahrer ärgerlich und verunsichert - egal ob sie schon einen VW haben oder sich einen neuen zulegen wollten. Das bekommen bei uns vor allem die Autohändler zu spüren.

Die sind selbst verunsichert, wie sie mit der Situation umgehen sollen. Kaum ein VW-Händler vom Niederrhein will im Moment öffentlich was dazu sagen. Auch deshalb, weil viele selbst nicht wissen, wie es jetzt weitergeht. Trotzdem: Die Kunden wissen, dass die Händler nix für die Manipulationen können. Beim VW-Händler Autohaus Borgmann in Krefeld merkt man noch nix beim Umsatz. Bis jetzt hat es keine einzige Stornierung gegeben. Trotzdem ist bei vielen die Verunsicherung groß. Manche Händler berichten davon, dass Diesel-Kunden sich jetzt auch bei anderen Markenhändlern umsehen..

Alle betroffenen Autos sollen umgerüstet werden. Das hat VW angekündigt. Wann genau ist aber noch nicht klar.

Erst einmal muss geguckt werden, wie das gemacht wird. Reicht es, eine Software auszutauschen oder muss mehr gemacht werden? VW hat schon zugesagt, die Kosten für die Umrüstung zu übernehmen. Trotzdem ist das ein Kraftakt für die Auto-Händler bei uns , sagt der Sprecher der KFZ-Innung im Kreis Viersen, Michael Tendyck. Den Service und die ganze Organisation müssen die Händler alleine stemmen. Das, was da für die Werkstattkosten aus Wolfsburg kommt, sei nicht mehr als ein Taschengeld.

Übrigens: Dieselmotoren sind generell umweltschädlicher als Benziner, weil sie bedeutend mehr Feinstaub und Stickoxid ausstoßen. Da nützen auch die Steuer-Subventionen nix...
 
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